Was für das KSK der Serval ist, ist für die Kampfschwimmer das etwas sperrig klingende „Festrumpfschlauchboot“. Die Männer der Kampfschwimmerkompanie in Eckernförde nutzen das Festrumpfschlauchboot um besonders schnell ihren Einsatzort erreichen zu können. Im Marinejargon wird das Boot auch RHIB genannt, das Kürzel steht für Rigid-Hulled Inflatable Boat – also aufblasbares Boot mit festem Rumpf. Trotz des Gewichts von etwa sechs Tonnen ist das Boot extrem wendig und bedingt durch den Jetantrieb auch sehr schnell unterwegs. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 35 Knoten, was in etwa 65km/h entspricht. Auch der „Bremsweg“ bei maximaler Geschwindigkeit beträgt lediglich anderthalb Bootslängen.

Neben den Kampfschwimmern können auch andere Einheiten, wie der Bordeinsatzkompanie auf die Boote zurückgreifen.

Bild: Bundeswehr/Matthias Letzin

Antrieb: 2x 440 PS Motoren (Jetmotor)
Maximal Geschwindigkeit35 kn
Länge:10,8m
Austattung: Bis zu vier Waffenstationen, Navigationssysteme, Funkanlage

Titelbild: Bundeswehr/Björn Wilke